Radtour ins Welterbe, Blaubeuren

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Fundstellenbesuch Welterbe-Höhle Sirgenstein im Achtal, Blaubeuren
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Fundstellenbesuch Welterbe-Höhle Geißenklösterle im Achtal, Blaubeuren
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Am südlichen Rand der Schwäbischen Alb liegen wichtige prähistorische Fundstellen. In vier Höhlen des Ach- und Lonetals (Geißenklösterle, Hohle Fels, Hohlenstein-Stadel und Vogelherdhöhle) wurden aus Mammutelfenbein geschnitzte Tier- und Menschenfiguren entdeckt, die mit einem Alter von rund 40.000 Jahren zu den ältesten Kunstwerken der Menschheit gehören. Ebenso alte Flöten aus Mammutelfenbein und Vogelknochen sind die ältesten nachgewiesenen Musikinstrumente der Menschheit. Zusammen mit vielen Schmuckfunden geben diese Objekte einen tiefen Einblick in das symbolische Denken der frühen modernen Menschen. Schmuck, Kunst, Musik und symbolische Vorstellungen – diese vier kulturellen Neuerungen stehen für die Epoche des Aurignacien in einer Zeit vor 43.000 bis 34.000 Jahren.
Zwei weitere Höhlen (Sirgenstein und Bockstein) sind für die Forschungsgeschichte sehr wichtig.

Dieses einmalige Fundensemble im Ach- und Lonetal wurde bei der 41. Sitzung der UNESCO in Krakau zum Weltkulturerbe erklärt.

Eiszeitkunst und Flöten können Sie im Urgeschichtlichen Museum im Original sehen.

Jeden Sonntag 14.30 Uhr findet eine Führung zum Welterbe statt. 

Nähere Infos hier.

Tag der offenen Höhle, Blaubeuren-Weiler
Großes Steinzeitfest an der Höhle „Geißenklösterle“ im Achtal bei Blaubeuren

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Venus vom Hohle FelsAuf der Jagd ist der Speer zerbrochen, nun muss eine neue Waffe hergestellt werden. Für die Anfertigung sind etwa 200 unterschiedliche Arbeitsschritte notwendig. Anhand steinzeitlicher Originale und Vorbilder wird in der Ausstellung der Herstellungsprozess rekonstruiert und Materialien, Werkzeuge und Techniken vorgestellt.

Spielerisch können die Besucher auf ihrem Rundgang den oft steinigen Weg zum neuen Speer in Spiel und Praxis erproben.

 Weitere Informationen unter www.urmu.de